Stimmen zum Jubiläumsfest

Hans Ulrich ReberEin tolles Fest!

Alle sind wir uns einig – es war ein tolles Jubiläumsfest. Mit wenigen Ausnahmen feierten die Spiegeler das halbe Jahrhundert des Bestehens ihrer Stephanuskirche. Doch die Frage sei erlaubt: Wieviel ist der heutigen Spiegel-Bevölkerung ihre Kirche noch wert? Denn wer, wenn nicht die heutige, aktive Generation vermag die zahlreichen Aktivitäten und Angebote im kirchlichen Umfeld in den nächsten Jahren weiter zu führen? Moment – und wie alt war eigentlich H.U. Reber, als er vor
Neun Jahren bereit war, sich in die Kreiskommission wählen zu lassen? Nun ja – im „besten“ Alter! Interessenten erkläre ich gerne, was wir zu bieten haben (Tel. 031 972 56 88).

Hans Ulrich Reber, Präsident Kirchenkreiskomission

 

Katharina KötterEin begeisternder Anlass

Zahlreiche Menschen haben am Jubiläumsfest verdankenswerte Freiwilligeneinsätze geleistet. Die grosse Besucherzahl zeigte, dass die reformierte Kirche im Spiegel mit unterschiedlichen Angeboten Jung und Alt zu begeistern vermag. Während des Jubiläums konnten sich auch die vor einem Jahr neu gestalteten Räume im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses im besten Licht zeigen: Hier arbeiten die Leute des claro Weltladens und fünf Mitarbeitende des Kirchenkreises Spiegel, bald auch die neu Mitarbeitenden des Jugendtreffs „pyramid“. So bauen wir aus dem „Untergrund“ weiter an der Zukunft unserer Kirchgemeinde ….

Katharina Kötter, Sozial-diakonische Mitarbeiterin

 

Natalie Aebischer„Gott baut ein Haus, das lebt, aus lauter bunten Steinen,
aus grossen und aus kleinen, eins das lebendig ist.“

So lautet die erste Strophe aus einem Lied, das uns die Klassen 3 und 4 der KUW im Abschlussgottesdienst unseres Kirchen-Jubiläums gesungen haben. Sie geben dem Ausdruck, was ich und mit mir viele andere am Jubiläumswochenende erleben durften: Gottes Haus ist bunt, jede und jeder prägt mit seiner Farbe dieses Haus, das viel mehr ist als „nur“ das äusserlich sichtbare Gebäude. Alle Farbtöne zusammen ergeben eine vielfältige, lebendige Gemeinschaft. Sichtbar wurde dies nicht nur in den verschiedenen Veranstaltungen, die von Jung und Alt mitgetragen wurden, sondern auch im Bild mit den Handabdrücken, das im Gottesdienst entstanden ist und nun im Saal des Kirchgemeindehauses bewundert werden kann.
Diese Buntheit und Verschiedenfarbigkeit, die an unserem Kirchenjubiläum sichtbar geworden ist, ist auch mein Wunsch und meine Hoffnung nicht nur für die Zukunft der Kirche hier im Spiegel, nicht nur für Zukunft der Kirchgemeinde Köniz, sondern auch für die Zukunft der christlichen Konfessionen untereinander und ebenso für die Zukunft der Religionen miteinander. Im Dialog geprägt von Respekt und Toleranz kann eine bunte Gemeinschaft entstehen. Dazu braucht es aber den Einsatz von jedem einzelnen an genau dem Ort an dem er/sie ein bunter Stein sein kann.

Pfarrerin Natalie Aebischer

Mehr zur Zukunft der reformierten Kirche Spiegel
Pfarrerin Natalie Aebischer: www.kg-koeniz.ch/Aktuell/Kommentare


 

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